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Tradition

1878 - Die heutige Bäckerei "Nink" wird von dem aus Weißenturm stammenden Jakob Brühl und seiner Frau Maria gegründet.

1909 - Übernahme durch den ältesten Sohn Josef und seiner Frau Margarethe. In der Folgezeit kann man sogar expandieren: Die beiden Töchter Josefa und Maria fahren mit dem Handwagen Brot nach Ruppach-Goldhausen. Leider fehlt der Familie Brühl der männliche Stammhalter, doch Tochter Josefa findet Gefallen an dem Heiligenröther Bäckermeister Peter Nink, den sie 1933 heiratet. Mit ihm führt sie das Geschäft, das seit einigen Jahren neben Backwaren auch Lebensmittel anbietet. Aus der Ehe von Peter und Josefa Nink gehen 6 Kinder hervor.

1960 - Ihr ältester Sohn Kurt hat ebenfalls das Bäckerhandwerk erlernt und übernimmt mit seiner Frau Rosemarie, geborene Schuth, den elterlichen Betrieb.

1978 - In den siebziger Jahren wird die erste Filiale im "Allkauf" eingerichtet.
Man wächst weiter, es wird mehr Personal eingestellt und damit wird die Backstube erneut zu eng. In nur dreimonatiger Bauzeit werden daher die neue Brötchenanlage und ein moderner Thermoöl-Backofen in einem neuen Anbau eingerichtet.

1983 - Ein schwerer Schicksalsschlag trifft die Familie, als Kurt Nink im Alter von nur
48 Jahren stirbt. Seine Witwe Rosemarie führt das Geschäft in der Folgezeit alleine weiter. Unterstützt wird sie dabei von Sohn Peter und dessen Frau Beate, eine geborene Hermann, die er im Juli 1982 geheiratet hat.
All dies geschieht während des größten Umbaus, den das mittlerweile 150 Jahre alte Haus je erlebt hat. Alles, bis auf den vorderen Teil des Ladens und die Außenwände der Backstube, wird abgerissen. Nach Beendigung der Auf- und Anbaumaßnahmen ist ein ansehnlicher, moderner Betrieb entstanden.

1988 - Am 1. Januar übernehmen Peter Nink, der 1987 die Bäckermeisterprüfung nach Abitur und Lehre abgelegt hat, und Beate offiziell den Betrieb. Wieder entschließt man sich zu Anbau- und Modernisierungsmaßnahmen: Mehlsilos werden gebaut und der Verkaufsraum bekommt eine neue Einrichtung.

2000 - Innerhalb eines Jahres werden Filialen in Montabaur und im Knauber-Hobbymarkt in Heiligenroth eröffnet.

2010 - Die Tradition setzt sich fort und die sechste Generation folgt: Mit Annika, der ältesten der beiden Töchter, die zusammen mit den Eltern den Betrieb führt.

2012 - Im August verdoppelt sich die Firma durch die Übernahme von fünf Filialen eines Mitbewerbers. Ein großer Schritt, der erneut Umbauarbeiten erfordert.